Pflege / Gemeinsam / Gestalten

1. Pflegetag
Rheinland-Pfalz 2017

03. Mai 2017 / Rheingoldhalle, Mainz

Für ALLE was dabei!

Vier parallele Vorträge

Das Programm des rheinland-pfälzischen Pflegetags gliedert sich in verschiedene wählbare Blöcke (Sessions), Fachvorträge, ein Symposium und die Möglichkeit des Besuchs der Fachmesse. Um ein vielseitiges Angebot zu schaffen und Ihnen zu ermöglichen Themen nach Ihren Vorlieben und Interessen zu wählen, können Sie sich vormittags zwischen den Sessions 1-3 sowie dem Symposium und nachmittags zwischen den Sessions 4-7 entscheiden. Informieren Sie sich auf diesen Seiten über die Inhalte der einzelnen Blocks. Bei der Anmeldung haben Sie die Wahl!
 

Dialog im Fokus

Auf unserer „Kammermeile“ können Sie mit Akteuren der ersten Landespflegekammer in Deutschland in den Dialog treten. Informieren Sie sich über die Möglichkeiten, „lebenslanges Lernen“ praxisnah zu gestalten und/oder alternative Beschäftigungsfelder zu entdecken. Wählen Sie bei Ihrer Anmeldung Ihr Thema aus und gestalten Sie die Entwicklung des Pflegeberufs dialogisch mit.

Sofern uns die Referenten ihren Vortrag zur Verfügung gestellt haben, steht dieser in der Programmübersicht unter dem jeweiligen Programmpunkt zum Download zur Verfügung.

Programmübersicht 1. Pflegetag Rheinland-Pfalz 03. Mai 2017

Detaillierte Informationen erhalten Sie bei Klick auf eine Veranstaltung.
Wählen Sie für Ihre Anmeldung jeweils eine Session am Vormittag und eine am Nachmittag.

 

08:00
09:30
09:45
10:00
10:45
11:10
11:40
12:10
12:35
13:15
13:50
14:35
15:00
15:30
16:00
16:30
Einlass / Besuch der Ausstellung
Eröffnung durch den Präsidenten der Landespflegekammer Rheinland-Pfalz Herrn Dr. Markus Mai
Grußwort durch die Ministerpräsidentin des Landes Rheinland Pfalz Frau Malu Dreyer
Es wird Zeit, dass Pflege wirksam und wichtig ist! - Prof. Dr. Gabriele Meyer
SESSION 01 Pflegeoase - Täglich in die Oase SESSION 02 Coolout – Pflege zwischen Patientenorientierung und Ökonomie SESSION 03 Mit Händen und Füßen - Wie pflegende die Versorgung von Flüchtlingen erleben SYMPOSIUM Pflege fokussiert Weiterbildung - Weiterbildung fokussiert Pflege
Pause und Besuch der Ausstellung
Kylltal WG - Wohnen im Kylltal Die Zeit nach AERA Akademisch qualifizierte Pflegefachkräfte in der patientennahen Versorgung - Die Praxis der Studierenden
Gemeindeschwester Plus - Das Plus im Alltag Generalisten in der Praxis „… da geht doch noch was!?“ Betreuung – Sportlich aktiv!
Pause und Besuch der Ausstellung
„Sprich, damit ich dich sehe - Profi!“ - Sandra Mantz
Professionsentwicklung in der Pflege – was heißt das und wo geht es hin? - Dr. Heiner Friesacher
SESSION 04 Erfahrungen mit Planetree! SESSION 05 100 Tage Strukturmodell (SIS) SESSION 06 Salutogenese - Ressourcen einer chronisch kranken Jugendlichen SESSION 07 LiN - die Lagerung in Neutralstellung
Pause und Besuch der Ausstellung
Digitaler Krisenanker Die ersten Erfahrungen mit dem Neuen Begutachtungsassessment (NBA) in der Praxis Trans*Menschen und das Recht auf allgemeine Gleichbehandlung in deutschen Akutkliniken Snoezelen auf der Intensivstation
Tandem – Rooming-in für Angehörige MDK Prüfung ambulant - Bedeutung der neuen PTVA für die Praxis Ausbildung an einer Klinik der Maximalversorgung am Beispiel der Universitätsmedizin Mainz Nutzen überregionaler QM-Zirkel in der ambulanten und stationären Pflege
Ende des ersten Pflegetages Rheinland Pfalz

Keynote Speaker

In den Fachvorträgen von Frau Prof. Dr. G. Meyer und Herrn Dr. H. Friesacher erhalten Sie einen weiten Blick auf die Entwicklung der Pflege in Deutschland. Frau Sandra Mantz wird in der Mittagspause einprägsam die Relevanz unserer Sprache für die Sichtbarkeit unserer Fachkompetenz und eine gesundheitsfördernde Kommunikation beleuchten. Wir gehen der Frage nach: „Wo entwickelt sich die Pflege hin? Wie können wir als Berufsangehörige hier mitwirken?“

Dr. phil. Heiner Friesacher

Auch nach mehr als 20 Jahren akademischer Bildung ist die Pflege in Deutschland noch weit von einer Profession entfernt. Gründe dafür sind unter anderem die weitgehende Fremdbestimmung, aber auch die eigene mangelnde Aufmerksamkeit auf das Feld der direkten Pflege. Akademisierte Pflegelehrer,-manager und -wissenschaftler schaffen noch keine Profession. Professionell sein heißt, am Kern dessen ansetzten, was das Originäre der Pflege ist, und das ist die direkte Arbeit „am Bett“.
Das eigentlich „Pflegerische“ wird oftmals verschüttet und verdrängt und Pflege auf einige wenige handwerklich- technische Tätigkeiten reduziert. Bei genauer Analyse zeigt sich aber, dass die zentralen Dimensionen pflegerischen Handelns eine eigene, therapeutisch wirksame Antwort auf Hilfe- Situationen und Phänomene wie Leiden, Krankheit, Verlust, Trauer, Sterben und Tod darstellen. Wissen und Können in der Pflege sind dabei gekennzeichnet von wissenschaftlich basiertem Wissen und einem Erfahrungswissen, welches implizite Wissensformen wie Ahnung, Intuition und ein Gespür für Situationen beinhaltet. Professionsentwicklung muss an diesem Kern ansetzen, dabei ist die Wertorientierung zur Ausbildung einer beruflichen Identität ebenso wichtig wie die Wissenschaftsorientierung zur Begründung pflegerischen Handelns.
Diese Perspektive professionstheoretisch zu begründen ist Gegenstand dieses Vortrags.

Mehr lesen

Sandra Manz

Mehr lesen

Prof. Dr. phil. Gabriele Meyer

Mehr lesen

Programmbeirat & Organisation

Mitglieder aus der Vertreterversammlung und dem Vorstand bilden den Programmbeirat und verantworten die Organisation des ersten Pflegetags in Rheinland-Pfalz. Das Programm ist ausgerichtet an regionalen Projekten und innovativen Pflegeangeboten.

Prof. Dr. Sandra Bensch

Fachbereich Gesundheit und Pflege an der Katholischen Hochschule Mainz

Andrea Bergsträßer

Vorstandsmitglied Ressort Berufsfeldentwicklung; Pflegedirektorin Westpfalz-Klinikum

Dr. Elisabeth Krupp

Abteilung Pflegewissenschaft an der Universität Trier

Silke Präfke

Gesundheits- und Krankenpflegerin
Mund-, Kiefer und plastische Gesichtschirurgie am Bundeswehrkrankenhaus Koblenz 

Tanja Schaller

Krankenschwester, Dipl. Pflegepädagogin (FH), MScN, Schulleiterin der Pflegerischen Schulen am Diakonissen-Stiftungs-Krankenhaus Speyer